10. 24-h-Blutdruckmessung

Bei der 24-h-Blutdruckmessung können Blutdruckwerte außerhalb der Praxis unter Alltagsbedingungen gemessen und aufgezeichnet werden. Wichtig zur Erkennung von abnormen Blutdruck-schwankungen am Tage und in der Nacht. Dazu wird eine herkömmliche Blutdruckmanschette am Oberarm befestigt und mit einer „Pumpe“ von der Größe eines kleinen Kassettenrekorders verbunden. Die „Pumpe“ wird wie eine Umhängetasche getragen und „bläst“ die Manschette automatisch im 10-, 15- oder 30-Minuten-Takt auf. Kurz aufeinander folgende Messungen weisen auf deutlich erhöhte Blutdruckwerte oder technische Probleme hin. Der Arm ist möglichst gerade zu halten. Duschen oder Baden ist während der 24-stündigen Messperiode nicht möglich. Störungen des Schlafes sollten ohne zusätzliche innere Erregung im Interesse der Diagnostik in Kauf genommen werden.Anschließend werden die Messwerte mit statistischer Analyse ausgedruckt und ausgewertet.