11. Herzszintigraphie („Gamma-Kamera“)

Modernes Untersuchungsverfahren mit großer diagnostischer Treffsicherheit bei Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Dabei werden kleinste Mengen einer schwach radioaktiven Substanz über eine Armvene injiziert. Durch hochempfindliche Messinstrumente (sogenannte Gamma-Kamera) gelingt es, die Verteilung der Substanz im Herzen zu verfolgen. So können beispielsweise Infarktnarben, Auswirkungen von Verengungen der Herzkranzgefäße oder das Ausmaß von Klappenfehlern erkannt werden. Die Untersuchung wird zunächst unter Belastungsbedingungen durchgeführt (wie unter 6), anschließend nach 2-3 stündiger Pause unter Ruhebedingungen wiederholt. Befürchtungen wegen hoher Strahlenbelastung sind unberechtigt. Sie entspricht ungefähr der einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs (wie unter 5).