12. Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT)

Die Kernspintomographie (= Magnetresonanztomographie = MRT) ist eine bildgebende, nicht-invasive Untersuchungsmethode zur Darstellung des Herzens ohne Röntgenstrahlen. Mit Hilfe eines Magnetfeldes werden Radiowellen erzeugt und auf bestimmte Abschnitte des Herzens geschickt. Dabei werden Echosignale erzeugt, die von einem Computer in zwei- und dreidimensionale Bilder und Bewegungsabläufe umgewandelt werden. So können ohne Einsatz des Herzkatheters wichtige Informationen über die Funktion und den Zustand des Herzens gewonnen werden, z.B.

  • über die Durchblutungsverhältnisse des Herzens in Ruhe und bei Belastung (pharmakologisch durch Adenosin)
  • über die Pumpleistung des Herzens in Ruhe und bei Belastung (pharmakologisch durch Adenosin)
  • über die Funktion und den Zustand der Herzklappen
  • über den Zustand des Herzmuskels nach einem Herzinfarkt (Narben) oder im Verlauf einer Herzmuskelentzündung
  • über Fehlbildungen des Herzens und der Gefäße
  • über eine Herzbeteiligung bei seltenen Stoffwechselerkrankungen